Mitarbeiter begeistern leicht gemacht – mit diesen 4 Maßnahmen

Von einem wertschätzenden Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitern über begeisternde Firmen-Events bis hin zu Begeisterungs-Taskforces und zielführenden Brainstorming-Sitzungen: Dieser Blogbeitrag liefert Praxistipps zur Mitarbeiterbegeisterung, die sich leicht in Ihrem Unternehmen umsetzen lassen und mit denen Sie als Chef oder Teamleiter überzeugen.

Bauen Sie eine Mitarbeiter-Beziehung auf

 

Sie sollten in Ihrem Unternehmen nicht nur ein CRM-(Customer-Relationship-Management)-System haben, sondern auch ein ERM-System: ein Employee-Relationship-Management-System. Denn Ihre Mitarbeiter sollten mindestens dieselbe Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren wie Ihre Kunden. Man kann auch sagen: Betrachten Sie Ihre Mitarbeiter als Ihre unmittelbaren Kunden. Setzen Sie sich bewusst mit Ihren Mitarbeitern auseinander, zum Beispiel indem Sie ihre Vorlieben, Antriebsmuster, Stärken, Schwächen, Hoffnungen und Erwartungen ergründen und daran anknüpfen. Über diese „weichen“ Faktoren lässt sich schnell eine gute Beziehungsebene aufbauen. Ihr Interesse signalisiert: Du bist wichtig, Du bist kein Rädchen im Getriebe.

 

Organisieren Sie motivierende Mitarbeiter-Events

 

Organisieren Sie einmal im Monat ein Begeisterungsfrühstück. Oder laden Sie einen externen Referenten zu einem Vortrag ein. Auch eine spontane Aktion kann begeistern: Spendieren Sie Ihrer Mannschaft in der Mittagspause eine Runde Motivationspizza oder läuten Sie nach einer besonders erfolgreichen oder besonders anstrengenden Woche gemeinsam mit Ihrer Mannschaft das Wochenende mit einer Runde Feierabendprosecco ein. Oder wie wäre es mit einer Runde Lach-Yoga? (Ich will ehrlich sein, für mich wäre es nichts …, aber hey, wer bin ich schon?) Lach-Yoga kann genau das Richtige sein, um wieder Schwung in Ihr Projektteam zu bringen. Lachen schafft Distanz zu Problemen. Wer über etwas lachen kann, ist entspannter und kann die Sache lockerer angehen. Außerdem setzt Humor Kräfte frei, die uns sonst nicht zur Verfügung stünden.

 

Gründen Sie eine schlagkräftige Begeisterungstaskforce

 

Übertragen Sie Ihren Mitarbeitern Verantwortung. Eine schönere Art, um ihnen mitzuteilen „Sie haben mein Vertrauen“, gibt es nicht. Scharen Sie die besten Mitarbeiter um sich und bilden Sie eine kleine, exklusive, schlagkräftige Truppe, deren Sinn und Zweck ist es, sich Gedanken darüber zu machen, wie das Unternehmen künftig aus Kunden Fans machen kann. Fragen Sie sich, welche Mitarbeiter gut in die Taskforce passen könnten:

  • Wer ist ein Intrapreneur, also ein Mitarbeiter, der wie ein Unternehmer denkt, obwohl er angestellt ist?
  • Wer hat Mut, ist kreativ und leidenschaftlich?
  • Wer übernimmt Verantwortung, wenn’s drauf ankommt?
  • Welcher introvertierte Mitarbeiter, der sich in großen Meetings zurückhält, könnte das Potenzial für die Taskforce haben? Gerade diese Menschen haben oft gute Ideen und öffnen sich in kleinen, exklusiven Gruppen eher.
  • Gibt es einen Mitarbeiter, der in seinem „früheren Leben“ im Hotel- und Gaststättengewerbe tätig war? Diese Menschen denken und handeln kunden- und serviceorientiert.

 

Regen Sie Kreativ-Meetings an

 

Rufen Sie Ihre Taskforce zu regelmäßigen Brainstormings zusammen und geben Sie Aufgaben vor. Hinterfragen Sie gemeinsam den Status quo, suchen Sie nach Optimierungsmöglichkeiten im Unternehmen und zeigen Sie als Führungskraft dabei eine hohe Innovationsbereitschaft.

 

Die besten Ergebnisse in einem Brainstorming erzielen Sie übrigens, wenn Sie folgende fünf Grundregeln beachten:

1. Regel: Ein Moderator soll das Brainstorming lenken. Er soll begeistern, zum Suchen wilder Ideen auffordern und mögliche Flauten mit neuen Vorschlägen überbrücken.

2. Regel: Keine Kritik und keine Diskussion während des Ideenfindens! Nur positive Gedanken sind erlaubt. Kann es trotzdem jemand nicht lassen zu kritisieren, stoppt ihn das Läuten einer Glocke (durch den Moderator). Die Ergebnisbewertung und Entscheidung erfolgt erst nach dem Brainstorming.

3. Regel: Die Ideen anderer dürfen „geklaut“ werden, das heißt, man darf auf ihnen aufbauen.

4. Regel: Die Ideen sollten auf ein Ziel hin fokussiert werden, das auch während des wildesten Brainstormings nicht aus den Augen verloren wird. Am besten das Ziel vorher auf einem Flipchart visualisieren. Bei anspruchsvollen Themen sollten die Teilnehmer vorher über den Grund des Brainstormings in Kenntnis gesetzt werden, damit sie sich vorbereiten können. Ist das Thema komplex, muss es in Unterthemen zerlegt werden.

5. Regel: Brainstorming-Sitzungen leben vom Humor. Zehnmal mehr Ideen entstehen in einer humorvollen Atmosphäre im Vergleich zu einer sachlich-unpersönlichen, ergab eine Studie an der University of Oklahoma. Auch temporeich sollten die Meetings sein.

 

Motivierte Führungskräfte, mehr Power für den Führungskräfte-Alltag und letztlich motiviertere Mitarbeiter – das ist das Ziel des praxisorientierten Vortrags „Vom Mitarbeiter zum Fan“ des renommierten Smartselling-Experten und Kommunikationstrainer Paul Johannes Baumgartner. Nähere Informationen zu den Inhalten und zur Buchung erhalten Sie hier.